MUMON-KAI VERLAG
MUMON-KAI VERLAG

Rinzai-Zen - lebendiger Buddhismus

Nur ein kleiner Stapel bedruckten Papieres ...

Buddhistisches Zentrum »Takujū-Haus« in Berlin, das auch den Mumon-Kai Verlag beherbergt.

... und doch sind Bücher oft Initialzündung für Veränderungen,

sind Anstoß, um in unserem durch Gewohnheit und Denken be-

schränkten Alltag neue Wege zu beschreiten.


Ziel des Mumon-Kai Verlags ist es, über den Zen-Buddhismus klar, praktisch anwendbar und unverfälscht zu informieren.


Zen ist weder intellektueller Zauber-

trank noch mystischer Hokuspokus, sondern ein lebenslanges Bemühen auf dem Weg vom Schein zum Sein.


Auf diesem Weg möchten unsere Bücher dem interessierten Leser Impulse, Orientierung und Ermutigung geben.

Buch-Neuerscheinung am 1. November 2020:

»Lass dich doch leben ...«

 

... und gestatte keinemIch‹,

    dich zu bestimmen.

     

Der Autor dieses Buches, der Zen-Meister Sōtetsu Yūzen, weist darauf hin, wie wichtig die Übung des Zazen gerade im digitalen Zeitalter für den einzelnen Menschen ist. 
Kein Mensch hält auf Dauer dieser externen Belastung stand, ohne ein inneres Gleichgewicht zu finden.
Zazen, das stille, schweigende, gedankenfreie Sitzen, bietet die notwendige Entspannung für das überforderte Gehirn des Menschen der Gegenwart. Da wirkendes Zen sich der Worte entzieht, keine denkerische Erklärung braucht und auf heilsame Weise durch Entsprechung wirkt, kann es nur durch Ausprobieren erfahren werden.
Das ist das Geheimnis dieser buddhistischen Methode. 
Erwarte, glaube, hoffe nichts – nütze augenblickliches Erleben und hilf Dir selbst!

 

gebundene Ausgabe mit Fadenheftung,

240 Seiten, 

mit Lesebändchen.

                                                                                                                                           € 22,-

Buch-Neuerscheinung am 22. Juli 2020:

»Mein Ich - das bin ich nicht .....«

 

     

Ein Buch mit dem Titel Mein Ich, das bin ich nicht ..... lässt aufhorchen.
Sofort tritt das verletzte Ego protestierend auf den Plan, indem es suggeriert: Alles, was du in deinem Leben tust, geschieht allein durch mich.

 

Demgegenüber behauptet der Autor Sōtetsu Yūzen, ehemaliger Arzt und gegenwärtiger Rinzai-ZEN-Meister:
»Ein Ego gibt es gar nicht. Es ist eine Vorstellung, ein gedachtes Etwas, das nur eine scheinbare Legitimation ist, mich auszuweisen, einen Anschein erweckt, Forderungen stellen zu dürfen und etwas Einmaliges zu sein.«

Sōtetsu Yūzen gibt in diesem Buch Beispiele für ein leidfreieres Leben, das erst möglich wird durch Demaskierung einer Ego-Behauptung.

Er hilft, menschliche Freude an sich zu verstehen, den Geist von Tieren und Pflanzen zu entdecken und eröffnet uns dadurch eine neue Weltsicht.

Mit seinen Haiku, einer japanischen Kurzgedichtsform, gibt uns S
ōtetsu Yūzen in liebenswert scharfsinniger und humorvoller Art Hinweise auf die Stärken und Schwächen eigener menschlicher Möglichkeiten.
 

ZEN, die Erfahrung des Buddha, eine zeitlose Weisheit, wird in diesem Buch als Hilfe für alle Mitmenschen verständlich gemacht, die ihr Leben angstfreier und mit mehr Freude meistern möchten.

 

gebundene Ausgabe mit Fadenheftung,

232 Seiten, 

mit Lesebändchen.

                                                                                                                                           € 22,-

Buch-Neuerscheinung am 15. Mai 2020:

»Covid-19  Virus-Pandemie - ein Weckruf!«

 

     Eine Virus-Pandemie hat die Welt im Griff.

Die Zahlen der Erkrankten und Toten schnellen in die Höhe.

Entsetzen, Verzweiflung und Angst breiten sich aus.

Verschwörungs-Theorien überbieten sich.

Ratlosigkeit!

     Sōtetsu Yūzen, ein ZEN-Meister im 80. Lebensjahr, mitbetroffen von der Krise, blickt auf seinen buddhistischen Lebensweg zurück.

Sein ZEN-Schulungs-Weg zeigt ähnliche Lebens-Krisen-Situationen auf, wie sie die derzeitige Pandemie bietet.

     Ihre Lösungen, so Sōtetsu Yūzen, sind ebenso brauchbar wie für die Pandemie jetzt.

Man muss dazu weder Buddhist, noch Mönch, noch Meister sein.

Es geht um die Solidarität zwischen Menschen – gerade diese braucht man, um die Krise zu bewältigen.

Versuchen wir’s!

 

gebundene Ausgabe mit Fadenheftung,

188 Seiten, 

mit Lesebändchen.

                                                                                                                                           € 18,-

Buch-Neuerscheinung am 1. November 2019:

»Menschenleben«

 

Vielen Menschen hat der Rinzai-ZEN-Meister Sōtetsu Yūzen ins Gesicht geschaut und erkannt:

Eines Menschen Geschichte steht in seinem Gesichte.

 

In Menschenleben verleiht der heute 79 Jährige seinen tiefreichenden Erfahrungen als Arzt und ZEN-Meister Ausdruck.

 

Mit der Lehre des Buddha umfassend vertraut, zeigt Meister Sōtetsu Yūzen Möglichkeiten der Lebens-gestaltung auf.

 

In seinen Haiku lässt er Stärken und Schwächen des menschlichen Daseins humorvoll-kritisch sich spiegeln.

Durch persönliche Bezüglichkeiten weist Meister Sōtetsu Yūzen auf die Notwendigkeit einer Sinngebung für das Menschenleben hin.

Das zentrale Anliegen des ZEN, die Erfahrung des Buddha, zeigt er als Weg für jeden zu einem geistig erfüllten, warmherzigen Miteinander der Menschen – unabhängig, woher sie kommen, wie ebenso unbedingt von irgendeinem materiellen Wohlstand.

 

Selbst durch Missgunst, Verleumdung und viel Leid gegangen, ruft uns Sōtetsu Yūzen ungebrochen zu:

Das Menschenleben ist Dein größter Schatz.

Du bist so reich, dass Du allen davon abgeben kannst.

 

gebundene Ausgabe mit Fadenheftung,

312 Seiten, 

mit über 70 farbigen Abbildungen.

                                                                                                                                           € 25,-

Buch-Neuerscheinung am 1. Juni 2019:

»Lucid Buddha - das So-Sein im Alltag«

 

Das vorliegende Buch erwächst aus dem Bemühen des Rinzai-ZEN-Meisters Sōtetsu Yūzen um ein Miteinander der Menschen in ihrem täglichen Leben.

 

Er geht auf die Buddha-Lehre ein, legt sie dar, setzt sie in Beziehung zur heutigen Welt und zeigt ihre Anwendung.

Mit seinen Haiku konfrontiert uns Sōtetsu Yūzen unretouchiert mit dem Alltag in all seinen Erscheinungsformen, zeigt auf, lässt miterleben, hinterschaut und stellt in Frage – ohne endgültig zu antworten – und ist überzeugt, dass es jeder selbst kann.

 

Die hier vorgelegten Haiku, Kurzgedichte, sind voll lebendiger Erfahrung, Humor und Wärme. Sie spielen tiefsinnig, nein, unsinnig scheinbar, auf die eigenen menschlichen Möglichkeiten in ihren Schwächen und Stärken an und lassen immer wieder das zentrale Anliegen des ZEN, die 

                                                 Erfahrung des Buddha, transparent werden.

 

gebundene Ausgabe mit Fadenheftung,

409 Seiten, 

mit über 100 farbigen Abbildungen.

                                                                                                                                           € 30,-

CD-Neuerscheinung im Frühjahr 2020:

»Once upon a time ...«

 

Once upon a time ….

…. es war das Jahr 1940, da wurde ich, Sōtetsu Yūzen, geboren. Gerade hatte der 2. Weltkrieg begonnen, doch die fanatisierten, siegesgewissen deutschen Kriegstreiber feierten und tanzten.

 

Meine Mutter hörte eine Musik, die mir offenbar mit ihrer Milch mitgegeben wurde. Jedenfalls überlebte diese Musik in mir die Schrecken und Grausamkeiten des Krieges, auch Flucht und Vertreibung und verband sich in meinen Jugendjahren und der folgenden Zeit mit einer Musik, die mir entsprach.

 

Beim Einhören schrieb ich selbst Liedtexte dazu, stellte sie in Takes bekannter Swing-Musiker, begann zu singen und es entstanden meine ersten CDs.

 

Jetzt, mit 79 Jahren, macht es mir Spaß, diese ›Once upon a time – CD‹ aus meinem Repertoire zusammenzubauen.

So findet schon mit der Mutter Gehörtes und von mir neu Getextetes zusammen.

Mir gefällt’s. Wenn ihr’s auch mit Freude hört, dann ist diese CD wie ein Band, das ›Let’s swing again!‹ Zeit, Raum und uns einschließt.

Euer Sōtetsu Yūzen

                                                                                                                                           € 15,-

CD-Neuerscheinung im Sommer 2019:

»The Frenesí Album«

 

Die Idee zu dieser CD kam dem Rinzai-Zen-Meister Sōtetsu Yūzen Anfang des Jahres 2019.

Seit seinem 14. Lebensjahr ist der heute 79-Jährige ein Fan von Swing-Musik. Seine Lieblingskomponisten sind Benny Goodman, Glenn Miller und Artie Shaw.

 

Ungeachtet seines Alters singt Sōtetsu Yūzen die Takes 1, 9, 12, 16 und 21.

Den französischen und die vier englischen Texte dazu hat er selbst geschrieben.

 

›Wenn Ihr mal traurig seid‹, rät Sōtetsu Yūzen, ›swingt oder singt einfach ein bisschen mit. Hilft das nicht, dann übt Zazen, d.h. setzt Euch still hin, atmet regelmäßig tief ein und aus, lasst die Gedanken ruhen – so wie der Buddha es auch tat.

Seit 55 Jahren folge ich selbst meinem eigenen Rat und habe damit alle Probleme meines Lebens gelöst.

 

Ein glückliches und langes Leben wünsche ich allen Menschen – und denen, welche auch den Swing mögen – Freude, Ausdauer und eine gute Kondition!‹

 

Inkl. Booklet mit Liedtexten und Zusatzinformationen:

                                                                                                                                           € 15,-

Das Zen von Meister Rinzai ...

Zen-Meister Rinzai Gigen, getuscht von Hakuin

Die Rinzai-Zen-Schule bezieht sich inhaltlich auf Shākyamuni Buddha (563-483) und ist somit nichts anderes als lebendiger Buddhismus.


Entscheidend geprägt wurden der Geist und die Übungs-

weise der Rinzai-Zen Schule durch den chinesischen Meister Rinzai Gigen (- 866), nach dem sie benannt ist.

Seine Art, die Buddha-Lehre zu zeigen, und seine Teishō (Vortrag des Meisters) sind uns im Rinzai Roku überliefert. Dies zeigt ihn als einen kraftvollen, klaren, lebendigen Meister mit Geistesschärfe und Humor, der fernab jeder Mystik im Alltag verwurzelt ist. Die Grundelemente der Rinzai-Schulung sind damals wie heute:
Zazen, Teishō, Dokusan.


Zazen ist schweigendes, gegenstands­loses Sitzen, welches zur Alltagsübung und Lebenshaltung wird.


Teishō ist ein Vortrag des Meisters, der die lebendige, persönliche Erfahrung zum Inhalt hat. Teishō hat die Auf­gabe, den Schüler aufzurütteln, seine ein­­ge­fahrenen Denk­gewohnheiten aufzubrechen und so den Weg frei­zu­machen für die unge­dachte, lebendige Wirklichkeit.


Dokusan ist die persönliche, unmittel­bare Begegnung zwi­schen Meister und Schüler, die das Herzstück der Kōan-Schulung bildet. Der Kōan-Schü­ler beschäftigt sich mit einem lebenswichtigen, existenziellen Problem. Dies geschieht, indem er selbst völlig dieses Kōan wird. Eine solche Übungsweise bedarf der Vorbereitung, Anleitung und Kontrolle durch einen Meister.


Zen, eine a-religiöse und a-theistische Lebensweise, ist ein buddhistischer Weg der Selbstbefreiung vom Leid und der Selbstfindung aus eigener Kraft.

Buch-Empfehlungen zu ZEN-MEISTER RINZAI:

Über die Zen-Übung ...

Der Weg des Zen ist Selbsterkenntnis, die zur Welterkenntnis wird.

Zen ist nicht nur eine Methode, um Lebensprobleme zu lösen, sondern die Übung befreit uns Menschen von den verschiedenen Fesseln des Geistes, indem wir die wahre, ich-lose Natur des Seins selbst erleben und so zurückzukehren lernen in einen unbedingten Bereich geistiger Freiheit.

 

Zazen ist schweigendes, absichtsloses, gegenstandsloses Sitzen, das zum Gewahrwerden der ursprünglichen Unbedingtheit des menschlichen Geistes führt.

 

Unser gewohnheitsgesteuertes, egozentriertes Verhalten durchschauend, lernen wir Zen-Übenden, in unser eigenes Herz, in unseren Geist, zu blicken. So können wir feststellen, dass wir gar nicht getrennt sind vom kosmischen Sein, denn dieses war schon immer unsere ungedachte, ursprüngliche Natur.

Informationen zur Rinzai-Zen Übung in Berlin

Buch-Empfehlungen zur ZEN-ÜBUNG allgemein:

Über die Kōan-Schulung ...

Kōan sind meist Aussprüche, Fragen oder Hinweise früherer Zen-Meister oder kurze Schilderungen von Begebenheiten aus deren Leben.

 

Ein Kōan wird dem Zen-Schüler als Aufgabe gegeben. Durch die intensive Beschäftigung damit soll unsere Kruste aus Denkgewohnheiten, unser Verstandespanzer, aufgebrochen werden, um uns in einem plötzlichen wortlosen Verstehen schließlich aus unserer geistigen Beschränktheit herauszureißen.

 

Es muss sich ein Erwachen aus unserem relativen Denk-Bewusstsein ereignen, denn die lebendige, sich ständig wandelnde Wirklichkeit ist jenseits aller denkbaren Beschreibungen.

 

Durch die konsequent fortgesetzte Kōan-Übung wird unsere Einsicht immer umfassender. Wir Zen-Schüler erleben nach verzweifeltem Ringen um Erkenntnis, dass wir die Wirklichkeit niemals durch Worte und Konzepte erfassen, sondern nur selbst von Augenblick zu Augenblick erleben können.

Buch-Empfehlungen zur KŌAN-Schulung:

Haiku - flüchtiger Augenblick

Plötzlich ereignet es sich ‒ ein Erlebnis von Zeitlosigkeit inmitten des zeitgeprägten Tagesablaufes, von Formlosigkeit in der endlosen Formenvielfalt, von Freiheit in der Enge einer Pflichtenwelt.
Unerwartet werden wir zum Teilnehmer eines unpersönlichen Geschehens ‒ das uns bewegt.
Wenige Worte reichen, um ihm Ausdruck zu geben. Ein Haiku ist entstanden ‒ein Kurzgedicht ‒ eine winzige Spur, die zum Begreifen führen kann, dass alles, uns eingeschlossen, zu einem großen Ganzen
ohne Anfang und Ende gehört.
Haiku sind wie kleine Gucklöcher in der Wand, die wir durch Denken vor
dieses Ganze, vor die Wirklichkeit, gestellt haben.


Auch der Tuschemaler guckt hindurch, beobachtet Tiere, Pflanzen, Dinge alltäglichster Art mit Herzensauge und tuscht, wenige Pinselstriche verwendend, nur das Typische.
Wir erkennen ‒ werden aber nicht festgelegt.


Haiku und Tuschen ‒ hör und schau ‒
lass uns einfach die Freude am Leben und an der Natur miteinander teilen.

 

 

Weitere Anmerkungen zum Haiku

und zur Tuschemalerei finden sich hier.

Buch-Empfehlungen für HAIKU-Begeisterte:

Sui-Boku-Dō - tanzender Tusche-Pinsel

Der Beweggrund der Tusche- (Zen-) Malerei ist, über die Bestimmung durch das logisch agierende Bewusstsein und die dementsprechend geeichten Sinne hinauszugehen.

 

Es geht dem Tusche- (Zen-) Maler darum, nicht nur Oberflächliches zu zeigen - so "schön" es auch sein mag - sondern in die Tiefe zu gehen, um dem Ausdruck zu geben, was das "wirklich" Bewegende im Leben ist.

 

Der Zen-Maler versucht, den Augenblick reinen Erkennens wiederzugeben.

Es bleibt ihm keine Zeit zu überlegen.

Seine Hand ist unmittelbar verbunden mit dem Herz-Geist, der eigentlich den Pinsel führt, um sofort und unreflektiert reagieren zu können auf das, was das Auge durchschauend wahrnimmt.

 

So malen zu können, bedarf langer Übung des Zazen, damit der Prozess des Einswerdens von Maler und Darzustellendem sich absichtslos ereignen kann.

Buch-Empfehlungen für TUSCHE-Freunde:

 

 

Zen-Meister Rinzai sagte:

 

»Was ihr Buddha nennt,

das ist euer Herz in vollkommener Reinheit,

euer Bewusstsein vor dem Denken.«

 

 

 

Informationen zu Zen-Meister Rinzai Gigen

 

 

Webseite zuletzt bearbeitet am 11.11.2020

© Mumon-Kai Verlag 2020

Google+